Raiffeisenbank spendet Defibrillator

Menschenleben retten bei plötzlichem Herzversagen

 

 „Durch den Defibrillator können, ja es werden Menschenleben auch in Rieden bei plötzlichem Herzversagen durch gezielte Stromstöße gerettet“ ist Erwin Gräml vom Bayerischen Roten Kreuz aus Amberg überzeugt. Die Vorstände Dr. Michael Doblinger und Karl Schlagbauer übergaben ihm das Ersthelfergerät.

Auffallend rot wie ein Feuerslöscher ist es in den Geschäftsräumen der Bank in Rieden an öffentlich zugänglicher Stelle in der SB-Zone angebracht. Damit gibt es nun wieder einen weißen Fleck weniger auf der Landkarte der Notversorgung im unteren Vilstal. Die Idee, diese wichtige Zusatzeinrichtung für eine funktionierende Erstversorgung in der Raiffeisenbank zu installieren, wurde während eines Projekts der Auszubildenden geboren. Die Raiffeisenbank finanziert die Kosten für den Defibrillator, einem einfach zu bedienendem Gerät – mit Anschaffung und Wartung auf die Dauer von sechs Jahren betragen sie mehr als 3000 Euro – aus Mitteln des Gewinnsparens. Nach der Ausstattung der Raiffeisenbank-Filialen in Ensdorf, Schmidmühlen und nun Rieden werde im kommenden Jahr auch in Ebermannsdorf  ein solches Ersthelfergerät installiert.

„Eine gute Sache“ nannte BRK-Bereitschaftsleiter Erwin Gräml die Installation des Gerätes, denn „man hat nur ein Leben und auf das soll man achten“. Der Defibrillator sei zwar selbsterklärend, dennoch wird ein Schulungsangebot durch das Bayerische Rote Kreuz erfolgen, kündigte Erwin Gräml an. Dieses ist auch für die Bevölkerung gedacht.

(v.l.): Vorstand Karl Schlagbauer, BRK-Bereitschaftsleiter Erwin Gräml, Geschäftsstelleleiter Adalbert Obermeier, Vorstand Dr. Michael Doblinger (Quelle: sön)