17.000.000 Marke erreicht

Zahl der Mitglieder steigt weiter

Die Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken haben im Mai die Marke von 16 Millionen Mitgliedern erreicht. Und es geht weiter. Denn immer mehr Kunden sagen sich: „Kontrolle ist gut, mitbestimmen ist besser.“

Aus fünfzig werden 17 Millionen

Im Jahre 1843 gründeten fünfzig Bürger in Öhringen die erste deutsche Kreditgenossenschaft. Die Karriere der Genossenschaftsbanken ging von da an steil bergauf.

Das sind mehr Mitglieder als Einwohner in Schweden und Finnland zusammen. Mit 4.304 genossenschaftlichen Mitgliedern trägt die Raiffeisenbank Unteres Vilstal eG ihren Teil dazu bei. In Deutschland ist fast jeder fünfte Bundesbürger Mitglied einer Genossenschaftsbank. Es existieren damit drei Mal so viele Mitglieder bei Genossenschaftsbanken wie es Aktionäre in Deutschland gibt.

Dividende und Mitbestimmung überzeugen

Die hohe und konsequent steigende Zahl der Teilhaber an Genossenschaftsbanken zeigt, dass immer mehr Bürger und Kunden von Mitbestimmung und Mehrwerten, die die Mitgliedschaft bietet, überzeugt sind. Anders als bei Aktiengesellschaften hat bei uns jedes Mitglied, unabhängig vom eingesetzten Kapital oder der Anzahl der Geschäftsanteile, eine Stimme. In vielen Bereichen ist Mitbestimmung bei Entscheidungen der Bank in Mitglieder- und Vertreterversammlungen möglich, ein Vorteil der Mitgliedschaft. Dazu kommt, dass die Raiffeisenbank Unteres Vilstal , wie alle Genossenschaftsbanken, es als ihren Auftrag sieht, ihre Mitglieder, die in der Regel Privat- und mittelständische Firmenkunden sind, wirtschaftlich zu fördern. Mit 62 Mitarbeitern und 5 Auszubildenden in vier Geschäftsstellen sind wir hervorragend in der Region vertreten, wir finanzieren ca. 800 kleine und mittelständische Unternehmen im Unteren Vilstal, wir zahlen mit rund 214.000 Euro in 2013 nicht unbeträchtliche Gewerbesteuern in der Region, die wiederum direkt in den Wirtschaftskreislauf der Region fließen. Wir stellen uns, dank unseres Geschäftsmodells der Mitgliedschaft, der regionalen Verantwortung. 

4 % Dividende auf Genossenschaftsanteile in 2013

Damit hat die Raiffeisenbank Unteres Vilstal ihren Mitgliedern Dividenden in Höhe von insgesamt 77.449,88 € ausgezahlt. Das von unseren Mitgliedern eingezahlte Geschäftsguthaben ist sicher und eine renditestarke Investition.

Eine Idee, die Geschichte schreibt

Die Genossenschaftsidee ist das Fundament der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Sie ist Mitte des 19. Jahrhunderts in einer Zeit des Umbruchs entstanden. Die industrielle Revolution bewirkte einen Entwicklungsschub, der die Wirtschafts- und Gesellschaftsstrukturen umfassend veränderte. Weite Bevölkerungskreise waren von den Umwälzungen betroffen. Selbständige Handwerksbetriebe und das Kleingewerbe standen vor einer Existenzkrise. Das Kapital zur Modernisierung der Produktionsmethoden fehlte, der Zugang zu Kreditquellen war unzureichend. Als tragfähig erwies sich die Idee der Selbsthilfe durch freiwillige Kooperation. Fast gleichzeitig, aber noch unabhängig voneinander, entwickelten Hermann Schulze-Delitzsch und Friedrich-Wilhelm Raiffeisen diesen Gedanken. Eine neue Unternehmensform, die Genossenschaft, war geboren. Vor 164 Jahren, im Jahr 1843, vertrauten fünfzig Bürger der südwestdeutschen Kleinstadt Öhringen in die eigene Kraft. Sie gründeten die erste deutsche Kreditgenossenschaft und wurden die ersten Mitglieder einer Genossenschaftsbank. 

Genossenschaftsbanken sind die Privatesten aller Banken. Unsere Grundsätze, ‚Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung stellen die Mitglieder in den Mittelpunkt, denn sie sind der Grund unserer Erfolgsgeschichte. Die Raiffeisenbank Unteres Vilstal dankt ihren 4.304 Mitgliedern dafür.